Der Onlinevideotheken-Markt

Bei Onlinevideotheken Filme ausleihen und ganz einfach per Post zugeschickt bekommen.

Die Filmindustrie versucht gerade mit 3D seine Schäfchen wieder ins Trockene zu holen, die laut eigener Aussage alle nach und nach verschwanden, weil niemand mehr ins Kino geht. Derzeit scheint dies noch zu funktionieren, aber die Frage stellt sich, ob nicht bei einer Schwemme an suboptimalen 3D-Filme das Interesse wieder einschläft. Interessant dürfte aber vor allen Dingen die Entwicklung im Heimkinomarkt sein, der im Moment für einen Großteil der Einnahmen bei den Filmstudios sorgt.

Im Verleihmarkt gibt es derzeit zwei Geschäftsmodelle, um die Filme online an den Mann zu bringen. So bieten Onlinevideotheken die Möglichkeit, sich die Filme einfach per Post schicken zu lassen. Eine wirkliche Erleichterung, vor allem wenn man im ländlichen Bereich etwas abgeschiedener wohnt. Fährt man dann mehrere Kilometer in die Videothek, ohne den Film zu finden, ist der Frust vorprogrammiert. Inzwischen kann man aber einfach sich eine Wunschliste mit Prioritäten bei den Onlinevideotheken anlegen und bekommt die Filme einfach und bequem nach Hause geliefert. Dabei gibt es bei jedem Anbieter unterschiedliche Tarife, so dass für jeden Kunden der richtige dabei ist. Die Rückgabe funktioniert auch denkbar einfach, wenn Sie einfach nur die Disc im vorfrankierten Umschlag zurücksenden müssen – simpler geht es nicht, oder doch?

Wer die Post ganz ausschalten möchte und damit die physikalischen Speichermedien, der kann sich auch einfach bei einem Onlineportal wie bspw. iTunes anmelden. Dort gibt es die Filme auch zu leihen und man sieht sie sich entweder als Stream an, d. h., der Film lädt die ganze Zeit im Hintergrund mit. Oder der Film kann heruntergeladen werden, ist aber mit DRM (Digital Rights Management) ausgestattet, so dass die Datei nur für eine bestimmte Zeit anzuschauen ist. Diesem Weg mit den Onlinedateien ohne Medium wird die Zukunft vorhergesagt, aber derzeit sieht es danach aus, dass diese Option im Preis noch zu teuer ist, im Vergleich zum anderen Verleihsystem.

Bild: Rainer Sturm / pixelio.de